Warum ich keine tierischen Produkte mehr esse.

Vor fast 4 Jahren beschloss meine kleine Schwester sich nur noch vegan zu ernähren. Sie hatte ihre Gründe und Argumente und ich fand die Entscheidung gut aber für mich kam das nicht in Frage. Zwar war ich mir darüber im Klaren, dass die Tiere, die wir essen, unter grausamen Bedingungen gehalten werden aber ich wollte mir nicht verbieten auch mal Fleisch zu essen, wenn ich denn darauf Appetit habe.

Das Thema lies mich aber dennoch nicht los. Ich begann mir beim Kauf von Fleisch vorzustellen, wie das Tier ausgesehen hat als es noch lebte oder ich sprach vor dem essen eine Danksagung an das Tier, was für mich die ganzen Qualen aufgenommen hatte, nur weil ich Fleisch essen wollte.

Zeitgleich entwickelte ich eine Unverträglichkeit für tierische Eiweiße und Milchzucker, was dafür sorgte, dass ich keine Milch mehr trinken konnte und bestimmte Käsesorten und Eier nicht mehr essen konnte. Der Verzicht auf Milch und Eier fiel mir nicht schwer, da es immer ein ‚Ausweich-Rezept‘ gab.

  • Kennst Du den Film Earthlings? Wenn nicht, kannst Du ihn Dir hier anschauen: Earthlings.com Film

Diesen Film hatte ich schon einmal angefangen zu gucken, musste aber nach 10 Minuten abrechen. Letztes Jahr machte ich einen zweiten Versuch den Film zu schauen aber ich konnte irgendwann nicht mehr die Hände vor meinen Augen wegnehmen und so hab ich ihn wieder nach 10 Minuten ausgemacht. Danach folgten Tage, an denen ich diese Bilder nicht mehr aus dem Kopf bekam und ich wollte gar kein Fleisch mehr essen. Die Fleischtheke im Supermarkt wurde für mich unsichtbar.

Mittlerweile ist es so, dass ich tierische Produkte gar nicht mehr vertrage. Die Unverträglichkeit setzt mir übel zu wenn ich es doch mal wieder tue. Somit hat mein Körper diese Entscheidung selbst getroffen. Ich bin ihm Dankbar dafür. Da mein Körper mir lieb und teuer  ist und ich ihn gerne noch eine Weile haben möchte, höre ich natürlich auch darauf was er braucht und was ihm schadet.

Erfreulicherweise ist das vegane Angebot in Berlin sehr groß. Ich fühle mich nicht so als würde ich auf etwas verzichten. Viel eher empfinde ich es als eine Entdeckungsreise durch die veganen Möglichkeiten. Neulich habe ich zum ersten Mal Seetang selbst zubereitet aber Sojaprodukte kaufe ich zum Beispiel kaum. Denn „in Südamerika werden teilweise große Flächen des Regenwaldes abgeholzt, um diese für den Anbau von Soja zu nutzen“ und das möchte ich nicht unterstützen.

Tiere sind meine Freunde, und ich esse meine Freunde nicht. (Zitat von George Bernard)

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Über Blaubeerina

Als Autodidakt, mit meinem sprunghaften und freien Denken, gehe ich der Zeit voraus.

12 Antworten zu “Warum ich keine tierischen Produkte mehr esse.

  1. Franziska Soma

    Das meiste der Soja-Ernte ca. 80 % wird zu Tiefutter der Massentierhaltung.

    • Ja. Das hatte ich überlesen^^

    • Renate Burr

      Aber es geht ja um die anderen 20%!. Die findet man im veganen Angebot des Handels als meist verwendete Alternative, z.B. auch für Fleischersatzprodukte. Dieses Soja kommt dann eben auch aus dem gerodeten Regenwald. Dazu kommt dann noch, dass gentechnisch verändertes Soja(in USA und Südamerika oft angebaut) verwendet wird, weil es in der Weiterverarbeitung nicht deklariert werden muss.
      Deshalb verzichte ich bei meinen veganen Einkäufen auf Soja, obwohl das die Möglichkeiten ziemlich einschränkt.

      Viele Grüße

      Renate

  2. Oh ich freue mich hoffentlich vielleicht bald mehr zu deiner „veganen Erkundundsreise“ zu lesen oder gar mal auf youtube zu schauen. Das mit dem Soja ist aber eine Halbweisheit. Tatsächlich wird das meiste Soja angebaut um damit Tiere zu füttern oder damit anderen Kram zu veranstalten. In deinem verlinkten Artikel zum Soja steht auch: „Direkt vom Menschen konsumiert werden lediglich 2 % der weltweit geernteten Sojabohnen“. Auch genverändertes Soja ist zu kennzeichnen und nicht für menschlichen Verzehr bestimmt. Sondern leider für Tiere. Mit deinem Beitrag zum Verzicht auf tierische Produkte tust du also auch schon einen Teil dazu bei nicht soviel Regenwald zu roden. Die genannten Alternative sind aber super und man kann aus vielen anderen Produkten tolle Mahlzeiten kreieren. Leider ist es aber auch so das alle Produkte aus finanziellen und wirtschaftlichen Zwecken ausgeschlachtet und „perfektioniert“ werden. So dann auch bei Dinkel, Hafer und dergleichen. Das „BIO“ Produkte im „Trend“ sind hat auch jeder Großkonzern erkannt und sich darauf eingestellt. Was letztendlich eingesehen werden muss in Deutschland ist, das Nahrung halt mehr Geld kostet als es die meisten auszugeben bereit sind. Deutschland ist seit Jahren ganz weit vorne mit dabei Lebensmittel möglichst zu verramschen. Sie zum Beispiel Bananen. Eine einigermaßen gut verarbeitete Bananeportion unter menschenwürdiger Produktion kostet halt keine 60 Cent sonder mindestens 1,80 Euro und aufwärts. So vergleichbar auch bei anderen Produkten. Ich wünsche dir viel Erfolg und Kraft bei deinem angestrebten Ziel. Grüße, Rypzy

  3. Ich bewege mich auch Richtung vegan. Ein Anfang.

    BTW:
    Den Film „Food Inc.“ kann ich auch empfehlen.

  4. Marvin

    Ha, ich mag deinen Körper 😀 *hust* Also wegen solchen Geschichten. Psychosomatisch und so. 🙂
    Ist bei mir so mit soja. ich vertrag das zeug einfach nicht gut. trinke ihc 500ml sojamilch, gibts 3 tage lang üble verdauungsprobleme und darmwinde 🙂
    das gleiche funktioniert auch wenn ich mir die Wirkung von Koffein, Alkohol oder allg totgekochter Nahrung bewusst mache. dann vertrag ichs auch „plötzlich“ nicht mehr. Da ich von einigen Sachen davon noch nicht loskomme, kipp ichs mir dann doch leider unbewusst noch rein. 🙂

    lg

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